Windows 11: nutzer bekommen mehr kontrolle über updates
Nach jahrelangen Beschwerden über erzwungene Updates und
unerwartete Neustarts scheint sich das Blatt für Windows 11 zu wenden. Microsoft kündigt tiefgreifende Änderungen an dem Update-System an, die den Nutzern deutlich mehr Kontrolle zurückgeben sollen.
Windows 11 gibt nutzern mehr kontrolle über updates
Die bisherige Situation war frustrierend: Nutzer konnten zwar Updates pausieren, allerdings nur für maximal fünf Wochen. Und selbst diese Pause war nicht immer zuverlässig – Updates konnten trotzdem installiert werden, wenn das System heruntergefahren oder neu gestartet wurde. Das führte häufig zu ungeplanten Unterbrechungen.
Nun will Microsoft diese Einschränkungen aufheben. Nutzer sollen Updates so lange pausieren können, wie sie möchten. Auch die erzwungenen Neustarts während der Update-Installation sollen der Vergangenheit angehören. Das System wird die Entscheidung der Nutzer respektieren, selbst wenn es sich um wichtige Sicherheitsupdates handelt.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Microsoft plant, die Updates auf ein monatliches, einmaliges Neustart-Modell zu reduzieren. Das soll die Stabilität des Systems erhöhen und die Zahl der unterbrochenen Arbeitsabläufe verringern. Zudem sollen die Nutzer während des Update-Prozesses detailliertere Informationen und integrierte Wiederherstellungsmechanismen erhalten.
Die Änderungen werden zunächst für Nutzer im Windows Insider Programm verfügbar sein, bevor sie später für alle Nutzer der stabilen Version bereitgestellt werden. Es bleibt abzuwarten, ob diese Verbesserungen ausreichen, um das Image von Windows 11 zu retten – und ob sie die Nutzer zurückgewinnen können, die sich in der Vergangenheit von den häufigen Updates frustriert fühlten.
