Vivo und oppo geben iphones airdrop-freude – android holt auf!

Endlich! Die lang ersehnte Möglichkeit, Dateien kabellos und unkompliziert zwischen Android- und Apple-Geräten auszutauschen, wird für immer mehr Nutzer Realität. Vivo und Oppo haben den Anschluss gefunden und integrieren die Quick Share-Funktion, die es ermöglicht, Daten im AirDrop-Stil mit iPhones zu teilen. Ein Schritt, der das Android-Ökosystem deutlich offener und benutzerfreundlicher macht.

Die quick share-revolution: mehr als nur pixel-privileg

Die quick share-revolution: mehr als nur pixel-privileg

Bisher war die Funktion, die Google im vergangenen Jahr für Pixel-Smartphones eingeführt hat, eine späte Antwort auf Apples AirDrop. Die Verbreitung blieb jedoch lückenhaft – Galaxy S26, S25 und Pixel 9 waren die einzigen Android-Geräte, die von dieser Möglichkeit profitierten. Doch nun scheinen sich die Zeiten zu ändern. Vivo hat mit dem X300 Ultra international einen weiteren Meilenstein gesetzt, während Oppo bereits mit dem Find X9 Ultra die Unterstützung ausrollt.

Das Problem der Fragmentierung ist in der Android-Welt seit jeher ein Ärgernis. Diverse Hersteller klammern sich an eigene Dateitransferlösungen, was die Interoperabilität unnötig erschwert. Google’s Quick Share bietet hier eine elegante Lösung: Android-Nutzer können nicht nur einfacher mit iPhone-Besitzern Dateien austauschen, sondern profitieren auch von einer verbesserten Konnektivität unter Android-Geräten.

Die Frage, wie oft man tatsächlich Dateien zwischen Android und iOS austauschen muss, beantwortete ich mir bei meinem letzten Wechsel von einem Samsung Galaxy zu einem iPhone mit einem genervten Seufzer. Die Umständlichkeit war frustrierend. Nun, die Zeiten des mühsamen Hochladens in die Cloud oder per Kabel sind gezählt. Die Integration von Quick Share ist ein echter Gewinn für alle Nutzer, unabhängig vom bevorzugten Betriebssystem.

Und es wird noch besser: Beobachter spekulieren, dass auch OnePlus, eng mit Oppo verbunden, bald von der Quick Share-Unterstützung profitieren wird. Das wäre ein weiterer Schritt in Richtung einer offeneren und harmonischeren Android-Welt. Aber es gäbe noch Luft nach oben: Wann bekommen endlich die beliebten Mittelklasse-Smartphones der vergangenen Jahre diese Basisfunktion? Ein Premium-Feature sollte nicht hinter einem hohen Preisschild versteckt werden.