Samsung stellt galaxy z fold 3 nach geringem erfolg her – ein rückschlag für faltbare smartphones?
Samsung beendet die Produktion
des Galaxy Z Fold 3 nur drei Monate nach seiner Einführung. Die Entscheidung kommt überraschend, nachdem der Hersteller lediglich rund 3.000 Einheiten verkauft hat.
Der faltbare gigant: ein gescheiterter start?
Das Galaxy Z Fold 3, ein Smartphone, das sich zweimal aufklappen lässt und in einer aufgeschlagenen Konfiguration als 10-Zoll-Tablet fungiert, war als direkter Konkurrent für Tablets gedacht. Dank der Kompatibilität mit Samsung DeX bot es zudem eine attraktive Desktop-Erfahrung. Das innovative Armor FlexHinge-Scharnier sollte die Falz minimieren – zumindest laut ersten Tests. Doch die Nachfrage blieb aus.
Die Einstellung der Produktion betrifft nicht nur Südkorea, wo das Gerät im Dezember auf den Markt kam, sondern auch andere Märkte wie die USA. Samsung hatte das Z Fold 3 in kleinen Stückzahlen über seine Webseite angeboten, jeweils einmal oder zweimal pro Woche.
Hohe Produktionskosten und die aktuelle Komponentenkrise mit steigenden Preisen für DRAM und Prozessoren haben die Rentabilität des Geräts stark beeinträchtigt. Branchenexperten schätzen, dass selbst bei gleichbleibender Verkaufsrate Verluste entstanden wären.
Trotz des Rückzugs ist dies kein Debakel für Samsung. Das Z Fold 3 hat dem Unternehmen seine technologische Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt und den Weg für zukünftige Modelle geebnet. Samsung wird voraussichtlich mit der Präsentation des Galaxy Unpacked weitere Innovationen vorstellen.
Die Zahl der verkauften Einheiten mag mager erscheinen, doch das Z Fold 3 war bei seiner Einführung immer wieder ausverkauft. Die hohe Produktionskosten und die schwierige Marktlage führten nun jedoch zu dieser Entscheidung. Die Entscheidung von Samsung zeigt, dass selbst bei technologischem Fortschritt wirtschaftliche Realitäten die Oberhand gewinnen.
Die Entwicklung der faltbaren Smartphone-Technologie steht nun vor neuen Herausforderungen. Die Frage ist, ob Samsung mit dem nächsten Modell die fehlende Akzeptanz im Markt überwinden kann.