Samsung galaxy watch ultra 2: dünner, stärker, smarter!

Samsung hat mit dem Galaxy Watch Ultra 2 einen Nachfolger für seine High-End-Smartwatch vorgestellt, der mehr als nur eine leichte Überarbeitung darstellt. Die Neuerung ist ein echter Leistungsschub – und das bei gleichzeitig reduzierter Dicke.

Ein schlankeres design, ein riesiges herz

Das auffälligste Detail ist die reduzierte Dicke von 10,7 Millimetern – eine deutliche Verbesserung gegenüber den 12,1 Millimetern des Vorgängers. Doch die Abnahme im Maß ist nicht mit einem Verlust an Energie verbunden. Im Gegenteil: Samsung hat einen Akku mit einer Kapazität von satten 800 mAh verbaut, der die Konkurrenz alt aussehen lässt. Das ist nicht nur die größte Batterie, die derzeit in einer Smartwatch verbaut wird, sondern verspricht auch eine deutlich längere Laufzeit.

Unter der Haube werkelt zudem der neue Snapdragon Wear Elite Chip, der für eine spürbar höhere Performance und schnellere App-Ladezeiten sorgt. Der Bildschirm wurde ebenfalls verbessert: Er erreicht jetzt eine maximale Helligkeit von 5.000 Nits – selbst bei hellem Sonnenlicht ist alles optimal lesbar. Eine interessante Aktion: Wer sein altes Galaxy Watch Ultra eintauscht, kann 250 Euro sparen.

Gesundheit im fokus: die neue vitals-app

Gesundheit im fokus: die neue vitals-app

Samsung legt großen Wert auf Gesundheitsfunktionen. Mit der neuen Vitals-App, die an Apples Vitals-App angelehnt ist, bietet die Smartwatch einen umfassenden Überblick über den Gesundheitszustand. Anders als Apple misst Samsung hier Herzfrequenz, Herzfrequenzvariabilität, Atemfrequenz, Hauttemperatur und Sauerstoffsättigung. Die App benötigt eine Eingewöhnungszeit von mindestens sieben Tagen, bevor sie zuverlässige Werte liefert. Die Daten werden in einem Widget angezeigt, das dem Nutzer nicht mit täglichen Benachrichtigungen bombardiert.

Zusätzlich misst die Galaxy Watch Ultra 2 die tägliche kardiale Belastung und bietet einen Fitness-Index, der anhand von VO2Max, Herzfrequenz, Schrittzahl und Aktivitätszeit Auskunft über die optimale Trainingsintensität gibt. Für Taucher gibt es eine spezielle Tauchcomputerfunktion, und bei starkem Schwitzen warnt die Smartwatch vor möglicher Dehydration. Eine kleine Anekdote: Samsung hat hier keinen Schweißsensor verbaut, sondern schätzt den Flüssigkeitsverlust lediglich. Das ist zwar nicht perfekt, aber ein interessanter Ansatz.

Allerdings gibt es auch eine Einschränkung: Die Galaxy Watch Ultra 2 lässt sich leider nicht mit iPhones verbinden. Und auch wenn sie mit jedem Android-Smartphone funktioniert, sind einige Funktionen wie die EKG- und Blutdruckmessung nur mit einem Galaxy-Smartphone nutzbar.

Ein upgrade, das sich lohnt

Ein upgrade, das sich lohnt

Die Galaxy Watch Ultra 2 ist ein deutlicher Fortschritt gegenüber ihrem Vorgänger. Sie ist schlanker, hat eine längere Akkulaufzeit und bietet verbesserte Gesundheitsfunktionen. Für Neukunden ist die Anschaffung ein No-Brainer. Wer bereits eine Galaxy Watch Ultra besitzt, muss sich die Entscheidung etwas schwieriger machen, aber die Verbesserungen sind so signifikant, dass sich der Aufpreis von 50 Euro durchaus lohnt. Die neue Smartwatch beweist: Samsung hat aus seinen Fehlern gelernt und liefert ein Produkt, das nicht nur innovativ, sondern auch praxistauglich ist.