Openai-krise: microsoft zieht sich aus exklusivvertrag zurück

Die Kriegsbemühungen um die Dominanz künstlicher Intelligenz (KI) haben sich in den letzten Tagen intensiviert. OpenAI, eines der führenden Unternehmen auf diesem Gebiet, muss gegenwärtig schwere Zeiten durchmachen. Am Beginn eines Gerichtsverfahrens gegen Elon Musk erklärte Microsoft, sich aus seinem exklusiven Vertrag mit OpenAI zurückziehen zu wollen und stattdessen mit anderen Unternehmen Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Diese Entscheidung fällt in eine Zeit, in der nach Informationen des Wall Street Journal OpenAI nicht an seine monatlichen Verkaufszahlen von 2026 herangekommen sei.

Softbank und oracle fallen unter druck

Softbank und oracle fallen unter druck

Die Nachricht hat in den Aktienkursen von OpenAIs Partnern wie SoftBank, Oracle und Advanced Micro Devices (AMD) zu bedeutenden Rückschlägen geführt. SoftBank fiel um 11 Prozent in Tokyo, während CoreWeave, Oracle und AMD um etwa drei Prozent an den Vorab-Notierungen vor der US-Marktbörseneröffnung zurückgingen.

Obwohl OpenAI bereits mit Dutzenden Unternehmen Geschäftsbeziehungen eingerichtet hat, konzentrieren sich die Märkte auf ein kleineres, aber wichtigeres Sub-Set von Partnern wie Nvidia, SoftBank, Oracle, Microsoft, CoreWeave und AMD als Indikatoren für die Investitionen des ChatGPT-Schöpfers. Es ist für die Investoren von entscheidender Bedeutung, jeden Anhaltspunkt zu sehen, dass die Technologiekonzerne weiterhin an ihre vorherigen Ankündigungen gebunden sind, immense Investitionen in die KI-Infrastruktur zu tätigen.