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Netflix schraubt preise hoch – abonnenten zahlen mehr

Netflix hat die Geldschürze gezogen: Abonnenten in Spanien müssen ab sofort tiefer in die Tasche greifen. Die Streaming-Plattform erhöhte die Preise für alle Abos – von der günstigen Variante mit Werbung bis zum Premium-Paket.

Schock für streaming-nutzer: neue gebühren treten in kraft

Die Ausweiseschritte sind drastisch: Der Basis-Tarif mit Werbung steigt um zwei Euro auf 8,99 Euro pro Monat. Der Standard-Tarif kostet nun 14,99 Euro, der Premium-Tarif 21,99 Euro – das sind rund zwei Euro mehr pro Monat. Die Preiserhöhung ist bereits in Kraft getreten und gilt sowohl für Neukunden als auch für bestehende Abonnenten.

Erst vor knapp einem Monat hatte Netflix bereits ähnliche Preisanpassungen in den USA eingeführt. Nun scheint sich das Modell global durchgesetzt zu haben. Die Strategie der Streaming-Riesen, ihre Abonnements teurer zu machen, ist längst kein Geheimnis mehr. Spotify, HBO Max, Disney+ und Amazon Prime Video haben in den letzten Jahren ebenfalls ähnliche Schritte unternommen.

81,7 Prozent – die horror-zahlen hinter dem streaming-boom

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Die aktuelle Preiserhöhung ist die zweite innerhalb von weniger als zwei Jahren. Bereits im ersten Quartal 2025 wurden die Preise in den USA und Portugal angehoben, später folgte Spanien. Die Branche scheint sich auf eine aggressive Preispolitik zu einigen – ein Wettlauf nach oben, bei dem die Kunden am Ende die Hauptlast tragen.

Die Entwicklung ist alarmierend. Seit 2015 sind die Kosten für Streaming-Dienste in Spanien um beachtliche 81,7 Prozent gestiegen. Es bleibt abzuwarten, ob die Nutzer diese Belastung weiterhin tragen wollen. Die Konkurrenz wird sich sicherlich nicht lumpen lassen – und die Streaming-Kriege werden weiter toben.