Google fotos dreht die bildbearbeitung um: nutzerbeschwerden führen zu rückzieher
Google gibt nach heftiger
Kritik der Nutzer die Kehrtwende bei der Überarbeitung seiner Fotos-App vor. Die jüngsten Änderungen am Bildeditor, die im Vorjahr zur zehnjährigen Jubiläumsfeier eingeführt wurden, stießen auf breite Ablehnung. Nutzer beklagten eine verwirrende Benutzeroberfläche und eine verlangsamte Bedienung grundlegender Funktionen.
Google testet neue version des bildeditors
Die aktuelle Testversion zielt darauf ab, einige dieser umstrittenen Anpassungen rückgängig zu machen. Ein zentraler Punkt ist die Rückkehr der Hauptkontrollen an die untere Bildschirmhälfte, wie sie vor der Überarbeitung existierten. Dies soll die Effizienz steigern und den Zugriff auf Werkzeuge wie Zuschneiden und Filter vereinfachen.
Auch das Zuschneidemenü wird wieder in seine Einzelteile zerlegt, nachdem es zuvor als integrierte Funktion verschmolzen worden war. Gleichzeitig bleiben neue Features wie Schnellzugriffs-Buttons für KI-gestützte Funktionen erhalten. Die Darstellung der Aktionen wurde zudem optimiert: Die Namen erscheinen nun in einer Kapselform, die die ausgewählte Option hervorhebt.
Parallel dazu arbeitet Google an einer neuen Funktion namens „Entdecken“, die neben „Erinnerungen“ auf dem Startbildschirm platziert wird. Dieser vertikale Feed mit Videos, inspiriert von TikTok, wird mithilfe von Künstlicher Intelligenz personalisiert – basierend auf Inhalten, Standort und anwesenden Personen. Auch diese Funktion befindet sich noch in der Testphase.
Die Initiative zeigt, dass Google versucht, Innovation und Benutzerfreundlichkeit in Einklang zu bringen. Die Reaktionen auf die jüngsten Änderungen haben die Firma dazu veranlasst, die App anzupassen und intuitiver zu gestalten. Die Entscheidung signalisiert, dass auch bei Tech-Giganten die Nutzerstimme zählt – und dass eine überstürzte Neugestaltung nicht immer der beste Weg ist.