Google behebt sicherheitslücke im gemini-intelligenz-panel in chrome
Google hat eine Sicherheitslücke
in seinem Gemini-Intelligenz-Panel für den Chrome-Browser behoben, die es Angreifern ermöglicht hätte, sensible Daten auf Benutzerausrüstungen zu zugreifen.
Problem lag in der gestaltung der berechtigungen für das seitenleisten-panel
Ein Sicherheitsresearch-Team von Palo Alto Networks, bekannt als Unit 42, hatte im Oktober letzten Jahres die Schwachstelle entdeckt, die als CVE-2026-0628 klassifiziert wurde. Das Gemini-Panel ermöglicht interaktive Kommunikation mit Googles Intelligenz-Assistenten direkt auf der-browser-basierten Seite, was jedoch auch den Ursprung für den Sicherheitsfach war.
Die Lücke ermöglichte es, dass maliciose Browser-Erweiterungen grundlegende Berechtigungen erhielten und daraufhin Code im Gemini-Panel einfügen konnten. Dieses Panel agiert dabei mit erweiterten Rechten innerhalb von Chrome, was es Angreifern ermöglicht hätte, verschiedene riskante Aktionen auszuführen.
Unter anderem hätten sie Zugriff auf die Kamera oder das Mikrofon des Geräts ohne Benutzereinwilligung, Screenshots jeglicher geöffneter Seiten im Browser erstellen oder sogar lokale Dateien und Ordner lesen können. Selbst die Ausführung von Schadsoftware direkt im Gemini-Panel-Interface wäre möglich gewesen.
Glücklicherweise wurde die Schwachstelle bereits behoben. Die Forscher meldeten das Problem Google, die es in ihrem internen Test reproduzierte und eine Sicherheitsaktualisierung im Januar veröffentlichte, die die Lücke schließt. Benutzer von Chrome müssen keine besonderen Maßnahmen ergreifen, da wahrscheinlich ihre Browser-Version bereits automatisch aktualisiert wurde und somit geschützt ist.
