Geoffrey hinton irrte sich: die radiologie boomt trotz ki
Die Vorhersage von Geoffrey Hinton, einem der Väter des Deep Learning, dass die Künstliche Intelligenz (KI) in den nächsten 5 bis 10 Jahren die Radiologen ersetzen würde, hat sich als Irrtum erwiesen. Zehn Jahre nach Hintons Aussage boomt die Fachrichtung Radiologie, die Nachfrage nach Fachkräften steigt und die Gehälter erreichen Rekordhöhen.

Die realität widerspricht den befürchtungen
Die KI hat das Radiologiestudium nicht ersetzt, sondern es vielmehr effizienter gemacht. Durch die Automatisierung von bestimmten Aufgaben wie der Anzeige wichtiger Merkmale in Bildern können Radiologen ihre Zeit besser nutzen und sich auf komplexere Fälle konzentrieren. Gleichzeitig hat die KI jedoch auch lediglich die Menge an Bildern und Aufgaben erhöht, die Radiologen bearbeiten müssen.
Die Fehleinschätzung Hintons wird als Beispiel dafür gesehen, dass selbst exponierte Experten im Bereich der KI Schwierigkeiten haben, den tatsächlichen Einfluss auf bestimmte Berufe zu beurteilen. Die Radiologie zeigt, dass die Automatisierung oft nicht zum Verlust von Jobs führt, sondern vielmehr neue Anforderungen und Möglichkeiten schafft.
