Bundeswehr investiert in autonome kampfdrohnen von rheinmetall
In einem multimilliardenares Vertragsabschluss hat die Bundeswehr die rheinische Kunde Rheinmetall ausgewählt, um ihre Fähigkeiten im Bereich autonome Kampfdrohnen zu erweitern. Der Vertrag, der am Mittwoch unterzeichnet wurde, sah den ersten Kauf von 300 Millionen Euro Bruttobetrag für die FV104-Kamikazedrohnen vor. Weitere Millionen werden optional für weitere hunderte von FV-014-Drohnen, die sowohl für Aufklärung als auch für Angriff ausgelegt sind, voraussichtlich fließen.

Bundeswehr setzt auf rheinmetall-drohnen für höhere effizienz im einsatz
Die FV-014-Drohnen von Rheinmetall bieten nach Angaben der Firma eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern und sind mit einer 4-Kilogramm-Zünderladung ausgestattet. Sie können bis zu 70 Minuten in der Luft bleiben und beobachten Ziele, bevor sie mit Präzision angreifen. Die Drohnen arbeiten als Ensembles und können von einem alleinigen Operateur ferngesteuert werden.
Die FV-104-Kamikazedrohnen, die als erstes geliefert werden, sind großformatiger und an die Bedürfnisse von Truppen ausgelegt. Sie verfügen über eine ähnliche Ausrüstung wie die FV-014, aber sind nicht autonomen, sondern müssen per Funk von den Soldaten gesteuert werden.
Der Generaldirektor von Rheinmetall, Armin Papperger, betonte, dass sein Unternehmen in kürzester Zeit einen autonomen Drohnen-System entwickelt hat, das die Fähigkeiten der Bundeswehr in der Luft stärken soll. Die FV-014-Drohnen ermöglichen es, Truppen zu schützen und kritische Ziele effizient zu bekämpfen.
