Android 16-bug: vpn-verbindung bricht – nutzer weltweit betroffen
Android-Nutzer stoßen seit Wochen auf ein ärgerliches Problem: VPN-Verbindungen brechen nach dem Update auf Android 16. Nicht nur Proton VPN-Nutzer sind betroffen, sondern auch Anbieter wie Mullvad, WireGuard und TunnelBear. Die Ursache liegt in einem Fehler im Betriebssystem selbst.

Android 16 legt vpn-verbindungen lahm
Seit etwa sieben Monaten berichten Nutzer von Problemen, die sich beim Verbinden mit VPN-Servern auf Android 16 zeigen. Das Problem tritt offenbar auf, nachdem die VPN-App aktualisiert wurde. Statt einer Warnung oder eines Hinweises trennt die App den Nutzer dann abrupt vom VPN.
Die Entwickler der betroffenen VPN-Dienste haben Google bereits mehrfach auf den Fehler aufmerksam gemacht. Bislang gibt es jedoch keine offizielle Lösung. Google reagierte lediglich mit der Feststellung, dass sie «nichts Ungewöhnliches» sehen.
Betroffene Geräte sind unter anderem das Pixel 7, das Pixel 6a, das Pixel 10 Pro und das Samsung Galaxy S25 Ultra. Die Auswirkungen sind nicht flächendeckend, aber die Zahl der Berichte steigt.
Die einzige funktionierende Lösung, die Nutzer derzeit gefunden haben, ist die Neuinstallation der VPN-App oder ein Neustart des Smartphones. Einige berichten, dass auch ein Neustart der VPN-App nicht hilft.
Zunächst vermutete Proton VPN, dass das Problem mit der Funktion «Always On VPN» zusammenhängen könnte, doch das konnte widerlegt werden. Das Problem besteht auch ohne diese Funktion.
Dieser Vorfall ist nicht der einzige Fehler, der mit Android 16 in Verbindung gebracht wird. Kürzlich wurde berichtet, dass die VPN-Funktion von Google selbst auf Android 16 Beta 3.1 keine Verbindung herstellen konnte. Auch Probleme mit der Sperrbildschirm-Funktion auf einigen Pixel-Smartphones wurden gemeldet.
Die Situation ist frustrierend, denn VPNs sind für viele Nutzer ein wichtiger Bestandteil ihrer täglichen Nutzung. Die Umgehungslösung – die Neuinstallation der App – ist zwar praktikabel, aber keineswegs ideal.
Es bleibt abzuwarten, wann Google eine dauerhafte Lösung für diesen Fehler bereitstellt. Bis dahin sollten Nutzer ihre VPN-Verbindung nach jedem Update aufmerksam beobachten.
Die fehlende Reaktion von Google unterstreicht einmal mehr die Herausforderungen bei der Koordination von Software-Updates über verschiedene Anbieter hinweg. Die Konsequenz? Ein Vertrauensverlust bei Nutzern, die auf die Sicherheit ihrer Daten angewiesen sind.
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